Aufklärung, Prävention und frühzeitige Unterstützung sind bei möglichen Berufskrankheiten wichtig. Die IKK classic steht Ihnen zuverlässig zur Seite
Lärm, Staub und UV-Strahlung auf der Baustelle, Chemikalien im Friseursalon oder ständiges Knien und Bücken beim Verlegen von Bodenbelägen: Viele Menschen merken erst spät, dass ihre Beschwerden mit dem Job zusammenhängen. Denn Berufskrankheiten entstehen meist schleichend – oft über Jahrzehnte hinweg. Zu nennen sind etwa Lärmschwerhörigkeit, heller Hautkrebs, Beschwerden des Bewegungsapparats oder Atemwegserkrankungen
Ursachen finden
Grundsätzlich sind Arbeitgeber und Ärzte verpflichtet, den Verdacht auf eine Berufskrankheit an die gesetzliche Unfallversicherung zu melden. Doch auch Betroffene selbst oder Krankenkassen können ein Verfahren anstoßen. Das ist wichtig, denn viele Erkrankungen werden zunächst nicht mit dem Beruf in Verbindung gebracht, wie Claudia Acker, Leiterin des Fachcenters Unfallversicherung der IKK classic, erklärt: „Wenn jemand heute erkrankt, liegt die Belastung nicht selten 20, 30 oder 40 Jahre zurück.“
Symptome dokumentieren
Wer glaubt, dass Beschwerden mit früheren oder aktuellen beruflichen Belastungen zusammenhängen könnten, sollte Symptome und Tätigkeiten möglichst genau dokumentieren und ärztlich abklären lassen. Einzelne Krankenkassen wie die IKK classic stehen Versicherten beim Anerkennungsverfahren zur Seite: Sie unterstützen bei den Unterlagen, sammeln Informationen zur Arbeitsgeschichte und begleiten jeden Schritt. „Als Krankenkasse übernehmen wir dabei eine wichtige Lotsenfunktion, aber auch eine Vorleistung: Wir tragen selbstverständlich zunächst die Behandlungskosten, bis geklärt ist, ob es eine Berufskrankheit ist“, erläutert Michaela Eichberg, Leiterin Team Berufskrankheiten der IKK classic.
Behandlungen ohne Zuzahlungen
Denn die Anerkennung als Berufskrankheit kann große Vorteile bringen. So übernimmt in diesem Fall die gesetzliche Unfallversicherung Behandlungskosten ohne Zuzahlungen, zahlt Verletztengeld statt Krankengeld und unterstützt bei Reha-Maßnahmen oder notwendigen Umschulungen. Wichtig ist zudem die präventive Wirkung solcher Verfahren. Schon der Verdacht auf eine Berufskrankheit kann dazu führen, dass Arbeitsplätze sicherer gestaltet werden – etwa durch besseren Gehörschutz, ergonomische Anpassungen oder gezielte Vorsorgeangebote. Versicherte der IKK classic können sich bei Verdacht auf eine Berufskrankheit direkt an das Team der IKK classic wenden: Telefon 02162 912-245820.
Berufskrankheiten behandeln
Mehr zu dem Thema und wie die IKK classic Ihnen hilft, erfahren Sie unter ikk-classic.de/berufskrankheiten







