So gelingt BGM im Betrieb
Im Handwerk gut aufgestellt: Wir stellen drei Betriebe vor, die von ihren Erfahrungen mit einem wirkungsvollen Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) berichten.
Der Arbeitsalltag im Handwerk ist oft ein Balanceakt – um langfristig gesund und produktiv zu bleiben, braucht es fitte, engagierte Mitarbeitende. Genau hier kommt das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) der IKK classic ins Spiel. Es bündelt alle systematisch geplanten und umgesetzten Maßnahmen, mit denen Unternehmen gemeinsam mit ihren Mitarbeitenden die Gesundheit am Arbeitsplatz fördern. Wie das in der Praxis aussieht, erzählen hier drei Betriebe:
Rabe-Innenausbau, Simtshausen
Silke Rabe: „Wir wollten als Erstes das Thema Rücken intensiver angehen. Nach der Analysephase folgten drei Workshops zum Bewegungsapparat – praxisnah, verständlich und für alle Mitarbeitenden motivierend. Auch das Thema Ernährung haben wir umgesetzt. Der Vortrag des IKK Trainers hat vieles angestoßen. Wir bieten inzwischen kostenlose ungezuckerte Getränke, Tees, gesunde Snacks und sogar ein selbst vorbereitetes gesundes Frühstück pro Quartal an. Dazu kommen Betriebsausflüge, Wanderungen und Teamevents. Dieses Jahr haben wir erstmals mit zwei Laufgruppen an einem regionalen Sportevent teilgenommen – ein echtes Teambuildingerlebnis.“
hand-werk-zwei, Dortmund
Nicole Karger: „Seit dem BGM-Startschuss mit der IKK classic haben wir mehrere Module und Analysephasen durchlaufen. Besonders gut angekommen sind Rückenfit und Ernährung. Dort konnten wir konkrete Maßnahmen ableiten: von neuen Hilfsmitteln, die körperliche Arbeit erleichtern, bis zu Angeboten wie Sportkursen in der Freizeit. Im Ernährungsmodul wurde deutlich, wie verbreitet Energy Drinks, Cola und ausgelassene Pausen waren. Heute achten unsere Mitarbeitenden deutlich mehr auf gesündere Getränke und regelmäßige Mahlzeiten. Insgesamt hat sich das Verhalten spürbar verbessert.“
Tischlerei Mantke, Raum Leipzig
Jens Mantke: „Wir hatten mehrere Arbeitsunfälle und Ausfälle, vor allem wegen Rückenproblemen. Im ersten Termin mit der IKK classic sind wir gemeinsam durch die Werkstatt gegangen und haben Problemzonen analysiert. Auch die Mitarbeitendenbefragung war hilfreich, um ein ehrliches Bild der Belastungen zu bekommen. Seitdem haben wir viele kleine, wirkungsvolle Maßnahmen umgesetzt: ergonomische Stühle, bessere Bodenmatten, eine optimierte Hubtechnik und sogar eine Reckstange, an der man sich aushängen kann. Für mich war die größte Erkenntnis das Thema Stress: Wir haben gelernt, dass Fehler oft entstehen, wenn Routine einkehrt und die Konzentration nachlässt. Dieses Bewusstsein wurde durch das BGM deutlich gestärkt.“
Mehr zum Thema BGM
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